Being Fritz

Being Fritz oder warum das Warum ein Schlüssel zu einem richtig guten Leben ist.

Gastkommentar von Wolfgang Stabentheiner

Fritz ist der Proto-Typ des richtig guten Lebens. Jemand, der das Leben liebt und ständig danach strebt seinem vollen Lebenspotenzial mehr und mehr Ausdruck zu verleihen. Und genau dadurch erfolgreich und glücklich ist.

Being Fritz!

„Zurück zu Fritz und Fratz! Das Warum macht den Unterschied. Die Beweggründe, aus denen heraus sie ihre Handlungen setzen, bestimmen die Qualität ihrer Wirkung. Fritz, das Goldkind, der Herzensmensch, seinen Lebensimpulsen, seinem Lebensdrang folgend, ein liebender, achtsamer junger Mann, würde er sein Glück opfern, um Erfolg zu haben, um sympathisch zu wirken, um geliebt und geachtet zu werden? Sicher nicht. Im Gegenteil: Er hat Erfolg, wirkt sympathisch, wird geliebt und geachtet, weil er ist, wie er ist. Sein Lebendigsein bringt Erfolg und erfüllende Beziehungen als eine Selbstverständlichkeit mit sich. Und Fratz, der Arme? Er leidet an der Um-Zu-Krankheit. Nichts entspringt dem eigenen Lebensquell. Nichts ist ein authentischer Ausdruck seines Seins, alles falsches Getue, alles üble Machart. Was er tut, tut er, um etwas zu erreichen. Alles muss er sich erkämpfen. Nichts ist selbstverständlich. Außerhalb des Lebensflusses ist nichts selbstverständlich, außerhalb des Lebensflusses ist nur Kampf und Krampf. Man stelle sich vor, welche Art von Lebenspartnerin sich Fritz, und welche sich Fratz erwählt, und wie sich deren Partnerbeziehungen gestalten werden! Fratz ist das Produkt einer durchaus üblichen Erziehung: „Wenn du dieses tust, dann bekommst du jenes.“ Unsere Schule mit ihrem Notensystem ist darauf ausgerichtet, lauter Fratze zu produzieren. Unsere Wirtschaft baut gar auf das Fratz-Prinzip auf – Arbeit als etwas dem eigenen Lebensquell Entfremdetes. Man könnte depressiv werden, wenn man sich in Fratz hineinversetzt!

Fritz steht für ein richtig gutes Leben, weil er das Warum für sein Handeln aus seinem Herzen bezieht, weil er aus seiner eigenen Lebensquelle schöpft, weil er mit dem Fluss seines Lebens geht. Und Fritz steht für einen Paradigmenwechsel in dieser Welt – vom Erfolgsstreben zum Glücklichsein, von der Lebensfeindlichkeit zur Lebenslust, vom Machen zum Sein. Das Geile daran: Der glückliche, der lebenslustige und authentisch seiende Mensch ist zumeist erfolgreicher und effektiver als der nach Erfolg strebende, lebensfeindliche Macher. Die Welt braucht Fritz“

 

Wolfgang Stabentheiner ist für mich ein Mentor, Coach und ein herausragender Impulsgeber.

Wolfgang ist Begründer und Entwickler der FUTURE-Methode mit all deren vielfältigen Anwendungsgebieten, Begründer des FUTURE-TrainerInnennetzwerks, Begründer des Zukunftsnetzwerks.

Wolfgang beschäftigt sich vorrangig mit Leadership und Unternehmenskultur und vor allem mit Zukunftsgestaltung, entwirft und leitet diesbezüglich Projekte für mittlere und große Organisationen.

Den ganzen Artikel von Wolfgang mit dem Titel „Fritz und Fratz“ kannst du auf seinem Blog nachlesen: https://wolfgangs.blog/

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