Lebe deinen Traum!

Oder wenn man immer nur zurückblickt, verpasst man, was vor einem liegt!

Großartiger und ergreifender Dialog aus dem Film „Ratatouille“ darüber, wie du das Glück auf deine Seite ziehst, mutige Entscheidungen triffst und den weiteren Verlauf deines Lebens positiv beeinflusst.

Letztens hat sich mein Sohn den Film „Ratatouille“ angesehen. Als ich zufällig vorbei bin, hörte ich nachfolgenden, wirklich großartigen Dialog mit.

Für alle, die den Film noch nie gesehen haben, vorweg eine kurze Beschreibung (Sonst einfach überspringen):

Weil Rémy mal wieder Zutaten aus der Küche stibitzt, wird seine Rattenkolonie entdeckt und muss fluchtartig ihr Zuhause verlassen. Rémy wird von den anderen getrennt und landet im ehemaligen Restaurant seines großen Vorbildes, des verstorbenen Meisterkochs Gusteau. Eigentlich will er sich nur mal umschauen, aber er lernt den völlig unbegabten Küchenjungen Linguini kennen. Die beiden werden ein ungewöhnliches Team: Rémy versteckt sich unter Linguinis Mütze hilft ihm bei der Essenszubereitung.

Der Dialog

Kurz darauf hörte Remy ein Geräusch und schaute hinter eine Mülltonne.

Remy: „Emile?“ (Anm.: Sein Bruder, den er lange nicht mehr gesehen hatte)
Emile: „Remy! Das gibt es ja nicht. Du lebst?“
Remy: „Ich dachte ich würde euch nie mehr wiedersehen.“
Emile: „Du hast die Stromschnellen überlebt! Wir müssen zurück zur Kolonie. Mann werden die sich freuen.“
Remy: „Aber … es ist nur so … ich muss irgendwie …“
Remy zeigte ungefähr in Richtung Küche.
Emile: „Was? Was musst du? Es geht um die Familie. Was gibt es Wichtigeres?“
Remy: „Na, ja, ich … Ein Abstecher kann sicher nicht schaden.

Bald darauf führte Emile seinen Bruder Remy zurück zur Kolonie, wo Django (sein Vater) seinen Sohn herzlich empfing.

Django: „Mein Sohn ist zurückgekehrt!“

Später unterhielten sich Django und Remy.

Django: „Die Suche nach einem Nachfolger für dich als Giftchecker war eine absolute Katastrophe.“
Remy: „Ich weiß, es tut mir leid Dad.“
Django: „Hauptsache ist ja, dass du wieder zuhause bist.“

Remy: Ja, also, was das betrifft …“

Django: „Was! Du bleibst nicht hier?“

Remy: „Du hast doch nicht etwa gedacht, dass ich für immer bleibe, oder? Ich meine das Vögelchen muss doch einmal das Nest verlassen.“
Django: „Wir sind keine Vögelchen. Wir sind Ratten.“
Remy: „Ratten. Wir raffen dauernd nur. Das hab‘ ich so satt, Dad. Ich will etwas erschaffen. Ich möchte zu dieser Welt etwas beitragen.“
Django: „Du redest wie ein Mensch.“
Remy: „Die sind nicht so schlimm, wie du sagst.
Django: „Wir sorgen für unseres Gleichen Remy. Unterm Strich sind wir nämlich alles was wir haben. Man kann die Natur nicht verändern.
Remy: „Veränderung ist die Natur, Dad. Wir beeinflussen Sie durch unsere Entscheidung.“
Django: „Wo willst du hin?
Remy: „Mit etwas Glück … nach vorne.

Und damit kehrte Remy wieder zurück ins Restaurant.

Das ist, wie wir das Glück auf unsere Seite ziehen

Ja, darum geht es, wenn hier die Rede von evolutionären Durchbrüchen ist! Wir sind getragen von Etwas, was weit über uns hinaus geht. Ein Traum, eine Vision, eine Idee, ein Gefühl, … Etwas für uns Kostbares, Besonderes, etwas das unseren ur-eigenen Beitrag zum Ausdruck bringt. Auch wenn es im Moment vielleicht noch so aussieht, als sei dieser Traum weit weg. Mitunter unerreichbar. Und gerade dann ist es wirklich so: unsere mutige Entscheidung dafür, diesem lebendigen Traum in uns zu vertrauen, verändert den weiteren Verlauf.

Break through

Wofür entscheiden wir uns? Für das alte Leben, ewas das uns in dieser Form nicht (mehr) glücklich macht? Für das nächste Neue, das zu mehr Glück führt. Für die schöpferische Kraft in uns, die etwas erschaffen will? Wenn wir damit verbunden sind, gelingt der Durchbruch zu seiner Zeit und mit seiner Fülle. Wir gehen dann wirklich weiter. Nach vorne in eine neue, gelingende und schöpferische Zukunft. Das Glück ist dann ein Stück weit auf unserer Seite.

Fazit: Absolut sehenswert der Film und mehr als nur unterhaltsam.

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